Cecile Pelaudeix
Energiesicherheit in der EU und strukturelle Veränderungen: Grönland und Schweden – kritische Rohstoffe
Die Maßnahmen der EU zur Bekämpfung der existenziellen Bedrohung durch den Klimawandel, zur Beschleunigung der Energiewende und zur Gewährleistung der Energiesicherheit stoßen unter Umständen auf heftigen Widerstand, der sich in den Begriffen „Not in my backyard“ oder „grüner Kolonialismus“ widerspiegelt. Dieses Projekt untersucht die politischen Auswirkungen dieser wichtigen politischen Maßnahmen. Anhand eines Vergleichs zwischen Schweden und Grönland wird untersucht, unter welchen Bedingungen die Umsetzung von EU-Maßnahmen Akzeptanz findet oder mit Widerstand und politischen Veränderungen einhergeht.
Biografie
Dr. Cécile Pelaudeix hat in Internationalen Beziehungen promoviert. Sie ist Wissenschaftlerin und assoziiertes Mitglied bei Pacte, Sciences Po Grenoble – UGA. Ihre Fachgebiete umfassen die Auswirkungen der Großmachtpolitik auf Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, der Arktis, Ostasien und Südamerika. Darüber hinaus forscht sie zum Thema Ressourcenmanagement (Offshore-Förderung, kritische Rohstoffe, Tiefseebergbau). Sie veröffentlichte Beiträge in Le Monde (2026) und The Conversation (2025, 2026) über die europäischen Reaktionen auf die US-amerikanischen Ambitionen in Grönland.
Publikationen
Avec le Groenland, Trump veut un trophée territorial pour son héritage personnel
Differentiated regionalism and China’s global agenda: EU, ASEAN and Mercosur between resilience and strategic autonomy