Nordrhein-Westfalen steht seit 80 Jahren für Transformation und Gestaltungskraft. Vom industriellen Herz Deutschlands hat sich das Land zu einem zentralen Knotenpunkt für Innovation, Technologie und wirtschaftliche Vernetzung in Europa entwickelt. Heute stellt sich mehr denn je die Frage, welche Rolle Nordrhein-Westfalen in einer Welt wachsender geopolitischer Spannungen und tiefgreifender Umbrüche einnehmen kann und muss.
Sicherheit wird längst umfassend gedacht: Sie umfasst wirtschaftliche Stärke, technologische Souveränität, resiliente Lieferketten und den Schutz kritischer Infrastrukturen ebenso wie den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nordrhein-Westfalen bringt hierfür einzigartige Voraussetzungen mit: als Industriestandort, als Innovationsmotor und als international vernetzter Wirtschaftsraum.
Gemeinsam mit unseren hochrangigen Gästen Ministerin Mona Neubaur, parlamentarischer Staatssekretär Sebastian Hartmann, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags Armin Laschet sowie Armin Papperger von Rheinmetall wollen wir diskutieren, wie Nordrhein-Westfalen seine Stärken strategisch nutzen kann, um zu einem prägenden Akteur der Sicherheitsarchitektur von morgen zu werden.
Im Zentrum stehen drei Leitfragen:
Wie kann Nordrhein-Westfalen seine industrielle und technologische Basis gezielt für eine umfassende Sicherheitsstrategie einsetzen?
Welche politischen und wirtschaftlichen Weichenstellungen sind notwendig, um Resilienz und Handlungsfähigkeit nachhaltig zu stärken?
Welche Rolle kann und sollte Nordrhein-Westfalen auf nationaler und internationaler Ebene in der Sicherheitsarchitektur der Zukunft übernehmen?