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Podiumsdiskussion

Der deutsche Kolonialismus und sein erster Genozid

Während Europa angesichts sich wandelnder globaler politischer Beziehungen seine Außenpolitik überdenkt, bleibt eine Frage von zentraler Bedeutung: Kann Zusammenarbeit gelingen, ohne sich mit der kolonialen Geschichte auseinanderzusetzen?

Dieses Panel nimmt den ersten Genozid Deutschlands im 20. Jahrhundert in Namibia zum Ausgangspunkt, um zu untersuchen, wie koloniale Hinterlassenschaften die heutigen globalen Krisen weiterhin prägen, von Geopolitik und Ungleichheit bis hin zu Diplomatie und Demokratie. Was bedeutet die „Vergangenheit in der Gegenwart“ für Gerechtigkeitsansprüche und die zukünftige Rolle Europas in der Welt?

Mit den Experten Henning Melber, Katharina Hacker und Julia Manek, moderiert von Heloise Weber, wird die Diskussion postkoloniale Perspektiven mit den politischen Herausforderungen der Gegenwart verbinden, darunter der Aufstieg des autoritären Populismus sowie transnationale Bemühungen zum Aufbau solidarischer Beziehungen und „gerechter Wiedergutmachung“.

Nehmen Sie an der Diskussion teil und beteiligen Sie sich an einer kritischen Debatte über Geschichte, Verantwortung und die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit.

In Kooperation mit:

Ort: Academy of International Affairs NRW, Rheinallee 24, 53173 Bonn

Teilnahme:

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Veranstaltungssprache: Englisch