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POLITICS

Im Strategischen Ausblick 2019 der Europäischen Union, der von allen EU-Mitgliedstaaten unterstützt wird, wird China als „Verhandlungspartner …, mit dem die EU einen Interessenausgleich finden muss“, als „wirtschaftlicher Konkurrent“ und als „systemischer Rivale, der alternative Governance-Modelle fördert“, bezeichnet. Diese Charakterisierung hat sich in der ersten Hälfte der 2020er Jahre noch verschärft.

Das Ergebnis der Wahlen zum Europäischen Parlament könnte aufgrund einer veränderten Zusammensetzung des Parlaments möglicherweise zu einem anderen Ansatz in der Zusammenarbeit mit China führen. Oder anders ausgedrückt: Das Wahlergebnis könnte eine Gelegenheit und/oder einen Anstoß zur Verbesserung der Beziehungen zwischen der EU und China sein.

Vor diesem Hintergrund zielt dieser Workshop darauf ab, die Zukunft dreier strategischer Schlüsselaspekte der Beziehungen zwischen der EU und China in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre zu analysieren: (1) wirtschaftlicher Handel, (2) technologische und forschungsbezogene Zusammenarbeit und (3) globale Friedens- und Sicherheitsinitiativen.

Ziel des Workshops ist es, ein offenes Gespräch über die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und China zu führen und dabei das Fachwissen namhafter Akteure aus der Europäischen Union zu nutzen. Das erwartete Ergebnis ist ein Diskussionspapier, in dem die wichtigsten strategischen Aspekte analysiert werden und das mögliche Empfehlungen zur Verbesserung der Beziehungen zwischen der EU und China Mitte/Ende der 2020er Jahre enthält.

Leitung:

Prof. Reza Hasmath
Universität von Alberta, Kanada

Fellow AIA NRW

Kontakt:

Lisa Hartmann
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen

Ort:
Academy of International Affairs NRW

Teilnahme:

nicht-öffentlich

Veranstaltungssprache:
Englisch