Artikel
Arnaz Mahbub
Tamara Ehs
Important Work to Protect Democracies is Happening Locally
Der Artikel argumentiert, dass Demokratie am besten durch lokales Handeln und nicht allein durch nationale Politik geschützt wird. In ganz Nordamerika und Europa stärken Städte, Schulen, zivilgesellschaftliche Organisationen und lokale Führungskräfte die demokratische Widerstandsfähigkeit, indem sie bürgerschaftliches Engagement, Vertrauen und Inklusion fördern. Er führt das Konzept des **„democratic frontsliding“** ein – die proaktive Stärkung demokratischer Institutionen, bevor diese untergraben werden – und hebt Budapests Verteidigung der Pride als Symbol des lokalen demokratischen Widerstands hervor. Der Bericht betont, dass starke Netzwerke zwischen Städten und zivilgesellschaftlichen Akteuren, wirtschaftliche Chancen und positive Zukunftsvisionen unerlässlich sind, um dem Autoritarismus entgegenzuwirken. Er unterstreicht zudem die Bedeutung der politischen Bildung in Schulen, am Arbeitsplatz und an Volkshochschulen sowie die Einbindung der Jugend und barrierefreie öffentliche Räume für den Dialog. Anhand von Beispielen aus Deutschland, Ungarn und den Vereinigten Staaten kommt der Bericht zu dem Schluss, dass widerstandsfähige Demokratien durch alltägliche Teilhabe, lokale Führungsstärke, staatsbürgerliches Lernen und nachhaltiges gesellschaftliches Engagement aufgebaut werden – und nicht allein durch Wahlen.
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